Synode wählt Malte Dahme zum Dekaninstellvertreter

- 15.11.2025 - 

Die Wahl war nötig geworden, da die bisherige Dekaninstellvertreterin Esther Philipps im September zur Dekanin des Markgräflerlands gewählt worden war.

Bei der letzten Sitzung der Stadtsynode im Kalenderjahr 2025 haben die Synodalen am Freitagabend Malte Dahme mit deutlicher Mehrheit zum Stellvertreter der Dekanin Christiane Quincke gewählt. In der geheimen Wahl unter Leitung des Synodenvorsitzenden Dietrich Pilz, votierten 29 von 34 Stimmberechtigten für Dahme, Pfarrer im Team glauben vertiefen. 
Malte Dahme skizzierte in seiner kurzen Bewerbungsrede seine Motivation für die Kandidatur: „In unserem Pforzheimer Modell wird die Kirche der Zukunft sichtbar. Ich möchte mit ganzer Kraft daran mitarbeiten.“ Dekanin Christiane Quincke freute sich über die eindeutige Wahl Ihres neuen Stellvertreters: „Ich schätze Pfarrer Malte Dahme als klugen Kopf und anregenden Gesprächspartner, der konzeptionell und strukturell weiterdenkt. Ich freue mich auf eine gute, vertrauensvolle und produktive Zusammenarbeit in der Leitung unserer Kirche.“

Am Freitagabend standen zudem einige Beschlüsse und Informationen auf der Tagesordnung. So wurde beschlossen, das frei gewordene Amt eines stimmberechtigten Mitgliedes im Finanzausschuss nicht wieder zu besetzen. Damit verkleinert sich der Finanzausschuss von 10 auf 9 Mitglieder. Olga Roth, Jana Mayer und Amrei Vieres werden nach Beschluss der Synode neue Mitglieder im Kita Ausschuss. 
Dekanin Christiane Quincke informierte über den aktuellen Stand der von der Landeskirche ausgerufenen Neustrukturierung der Kirchenbezirke und Gemeinden, ekiba 2032. Die Änderung der Erprobungsrechtsverordnung für Pforzheim in Bezug auf die Namen der Teams („zusammen wachsen“, „nachhause kommen“, „leben feiern“, „glauben vertiefen“ und „begegnung schaffen“) und die neuen Wahlbezirke wurde vom Landeskirchenrat erlassen. Bei der nächsten Synode im März wird die Wahl der Landesynode ein großes Thema sein. 
Die Kirchenwahlen, die in der Evangelischen Landeskirche in Baden in diesem Jahr zum 1. Advent stattfinden, werden aufgrund der Umstrukturierung in Pforzheim auf den 1. Advent 2026 verschoben. 
Thomas Lutz, Geschäftsführer des Diakonischen Werks, berichtete unter anderem aus den Kitas, dass zum neuen Schuljahr 70 Mitarbeiter:innen gewonnen werden konnten, darunter 10 Zusatz- und pädagogische Fachkräfte. 
Lutz informierte die Synodalen über den Fortgang des geplanten Baus der Kita Frankstraße, die an die Stelle der beiden Kitas in der Maximilianstraße und Pestalozzistraße treten wird. Sie wird in das ehemalige Bader-Gebäude einziehen und zum 01. September 2026 mit fünf Gruppen starten. 
Seit dem neuen Schuljahr bieten drei Mitarbeiterinnen in fünf Kitas Kita-Sozial-Arbeit an: Sie treten mit Eltern mit Migrationshintergrund bei der Abgabe oder Abholung der Kinder in Kontakt und unterstützen bei Anträgen und Fragen zu Aufenthaltsstatus u a.   
Katharina Vetter, Schulleiterin der Ingeborg-Herrmann-Schule konnte berichten, dass die Realschule seit September durch das Kultusministerium Baden-Württemberg als private Ersatzschule anerkannt wurde. Damit sind die Zeugnisse und Prüfungen denen der öffentlichen Schulen gleichgestellt.
Öffentlichkeitsreferentin Christiane Alice Rivoir informierte über die Inhalte ihrer Kommunikations-Arbeit und stellte die Ende November für alle Gemeindemitglieder erhältliche erste Ausgabe der Kirchenzeitung vor. 

Kommunikation war auch der Schwerpunkt des zweiten Tages der Synode: Unter der Moderation von Uwe Roßwag-Hofmann erarbeiteten Haupt- und Ehrenamtliche gemeinsam beim Speeddating und in Arbeitsgruppen, welche Prozesse in der neuen Struktur bereits gut funktionieren und welche gemeinsam weiterbearbeitet werden. 
Die nächste Sitzung der Stadtsynode findet am 12. März 2026 im Haus der Evangelischen Kirche statt.