Wir sind eins.

Zum 1. September ist unsere neue Struktur offiziell in Kraft. Nach dem Ende der baden-württembergischen Sommerferien starten wir dann richtig mit dem, was in den letzten Jahren gemeinsam mit vielen Menschen entwickelt wurde. 
Die neue Struktur beginnt sich mit Leben zu füllen - und damit beginnt sie auch wieder sich zu verändern, weiterzuentwickeln, immer wieder neu ausgerichtet am Auftrag und den Menschen, mit denen wir gemeinsam unterwegs sind.
Da wir viele Nachfragen bekommen, wie wir zu unserer neuen Struktur gekommen sind, lassen wir die Infoseiten zum Transformationsprozess ekiba2032 in Pforzheim erst mal noch online. 
Sie werden aber nicht mehr angepasst. Wie wir arbeiten, welche Angebote und Gremien wir haben und wie wir uns sonst so organisieren (über uns), ist nun auf unserer neuen Webseite zu sehen.
 
 

Auftrag

Wir haben uns in den letzten Jahren auf den Weg gemacht und gefragt: Was ist für euch Kirche? Wie versteht ihr den Auftrag? Was ist euch wichtig? Was wünscht ihr euch von Kirche?
Wir haben Menschen gefragt, die in Pforzheim wohnen, Menschen, die bisher Kirche mitgestalten und haben uns von Initiativen und Ideen an anderen Orten inspirieren lassen.
Aus allem Zuhören und Weiterdenken entstand eine Zusammenfassung, die für uns Grundlage für unser zukünftiges kirchliches Handeln dient:
Wir verkünden und leben die Liebe Christi. 
Wir geben dieser Liebe Raum - offen für alle Menschen.
In der zukünftigen Kirche in Pforzheim sind wir diakonisch und im Gemeinwesen präsent.
Wir orientieren uns an den individuellen Lebenssituationen der Menschen und bieten Raum für Vielfalt, Gemeinschaft und Spiritualität.
Wir übernehmen Verantwortung für die vielfältige Verkündigung der christlichen Botschaft und für die kulturelle Bildung und sind öffentlich sichtbar und spürbar.
 

Ideen für die Themenbereiche

Wir sammeln Ideen. Nicht alles werden wir verwirklichen können. Trotzdem sammeln wir alle Ideen: da wo Ideen geteilt werden, kann Begeisterung für eine Idee wachsen und Neues entstehen!
Viele Ideen sind in den letzten 2 Jahren schon entstanden. In Workshops im Herbst und auch nach dem Start der neuen Struktur werden sich die Angebote immer wieder verändern. Da man nie genug Ideen haben kann, können auch hier zu den einzelnen Themenbereichen Ideen hinzugefügt werden:
 

Informationen

Hier im oberen Bereich der Seite zeigen wir die Zusammenfassung der  Beschlüsse aus den letzten Jahren
Da die Informationen inzwischen sehr umfangreich sind, haben wir sie thematisch zusammengefasst.
Klicken Sie auf das + neben der Überschrift, um den Infotext einzusehen.
Wer sich für den Prozessgestaltung und die Entwicklung seit Beginn des Prozesses interessiert, findet ganz am Ende der Seite noch einen eine Darstellung als "Mircrosoft Sway" und einen  Archiv-Link.
 

Am 2.4. 2025 wurde die Rechtsverordnung veröffentlicht: GVBl.: Ausgabe 2025/4 - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk | Ev. Landeskirche in Baden
Stand November 2024:
Der aktuelle Entwurf der Rechtsverordnung, der der Stadtsynode am 10. November 2024 vorgestellt wurde sieht folgende Leitungsstruktur vor:
Dabei ist zu beachten, dass sämtliche Formulierungen der Rechtsverordnung noch vorläufig sind. Nach der Beratung in der Stadtsynode, wird sich der Stadtkirchenrat mit den noch offenen Fragen (v.a. im Bereich Personalausschuss und örtliche Beauftragte) befassen. Außerdem wird der Text vom Normprüfungsausschuss und dem Landeskirchenrat weiterentwickelt.
 
 
Für alle beschließende Gremien gilt: die ehrenamtlichen Mitglieder haben im Gremium die Mehrheit.
Stadtsynode
  • Mitglieder durch Direktwahl: im Rahmen der allgemeinen Kirchenwahlen wählen die Gemeindeglieder direkt.
    Die Wahlbezirke sind bisher noch nicht bestimmt.
  • Vertreter*innen der Themenbereiche: je 4 Personen aus den Leitungsteams der Themenbereiche
  • berufene Mitglieder: der Stadtkirchenrat kann bis zu 10 Personen berufen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Stadtsynode ausgewogen besetzt ist und die erforderlichen Kompetenzen eingebracht werden können. Der SKR berücksichtigt dabei u.a.: Anteil von Frauen/Männern, Sozialräume, versch. kirchliche Berufsgruppen, Blickwinkel weiterer kirchlicher Präsenzen, bestimmte professionelle oder besondere andere Kompetenzen
  • Mitglieder von Amts wegen: Dekan*in und Stellvertretung, Schuldekan*in, Mitglieder der Landessynode, Bezirksdiakoniepfarrer*in
Stadtkirchenrat
  • 10 Mitglieder gewählt durch die Stadtsynode
  • bis zu 4 berufene Mitglieder. Bei der Berufung soll dafür Sorge getragen werden, dass für jeden Themenbereich eine Person des Leitungsteams vertreten ist.
  • Mitglieder von Amts wegen: Dekan*in und Stellvertretung, Schuldekan*in, von der Stadtsynode gewählte Mitglieder der Landessynode, Vorsitzende*r der Stadtsynode
Personalausschuss
Der Stadtkirchenrat bildet einen beschließenden Personalausschuss. Dieser übernimmt v.a. die Aufgaben hinsichtlich der Mitglieder der Dienstgruppen (Pfarrer*innen, Diakon*innen, Kantor*innen), die in der bisherigen Struktur bei den Ältestenkreisen lagen.
Dem Personalausschuss gehören nach dem aktuellen Entwurf an: Dekan*in und Stellvertretung, 3 ehrenamtliche Mitglieder, die der Stadtkirchenrat durch Wahl bestimmt. 
In der aktuellen Sitzung der Stadtsynode wurde diskutiert, ob hier die Berufgruppen Diakon*in und Kantor*in ebenfalls als Mitglied vertreten sein sollen. Dies hätte zur Folge, dass der Personalausschuss vergrößert werden muss  (Mehrheit ehrenamtliche Mitglieder)
 
Wahlkörper Stellenbesetzung
Bei Stellenbesetzungen wird ein Wahlkörper gebildet, der sich zusammensetzt aus
  • Mitglieder des Personalausschusses
  • zwei Personen der Dienstgruppe des betroffenen Themenbereiches
  • drei ehrenamtliche Personen vom Leitungsteam des Themenbereiches
Leitungsteam Themenbereiche
  • 5-8 ehrenamtliche Mitglieder, berufen durch den Stadtkirchenrat. Vorschläge für die Besetzung können von Ältestenkreisen, Mitgliedern der Stadtsynode, Mitarbeitenden und Vollversammlungen der Themenbereiche vorgelegt werden.
  • 2-4 Mitglieder aus der Dienstgruppe, berufen durch den Stadtkirchenrat. 
Eine Person kann nur in einem Leitungsteam Mitglied sein. Die Berufung erfolgt für eine Amtszeit von 3 Jahren. Als ehrenamtliches Mitglied können auch Personen berufen werden, die nicht Mitglied in der Evang. Kirche sind, diese dürfen aber nicht die Mehrheit im Gremium erhalten.
Vollversammlungen Themenbereiche
Es werden öffentliche Vollversammlungen der Themenbereiche durchgeführt, die die Leitungsteams beraten. Teilnehmen dürfen alle, die sich für das Thema interessieren. 
Örtliche Beauftragte
Örtliche Beauftragte sind kirchliche Ansprechpersonen für Gemeindeglieder.
Sie vermitteln zwischen Gemeindegliedern und den Leitungsteams der Themenbereiche
Sie unterstützen die Leitungsteams der Themenbereiche bei der Wahrnehmung der thematischen Angebote im jeweiligen Wohnortumfeld.
Wenn kirchliche Aufgaben keinem Themenbereich zugeordnet sind oder das Leitungsteam des betreffenden Themenbereiches zustimmt, nehmen sie kirchliche Aufgaben im Wohnortumfeld eigenständig wahr.
Präambel
Entwurf des Textes der Präambel:
In der Evangelischen Kirche in Pforzheim verkünden und leben wir die Liebe Christi. Wir geben dieser Liebe Raum - sie ist offen für alle Menschen.
Wir nehmen wahr, dass sich die Gesellschaft immer weiter säkularisiert und sich dadurch unsere Rolle und Funktion als Kirche in der Welt und insbesondere auch in Pforzheim verändert. Umso wichtiger ist die Orientierung am eigentlichen Auftrag einer Kirche, die nicht um ihres Selbsterhalts willen existiert, sondern Licht für die Welt ist. Wir schauen dabei auf die Menschen, zu denen uns Jesus Christus sendet, und die mit ihren Gaben die Liebe Christi leben wollen und wir orientieren uns an folgenden Leitsätzen:
  • In der zukünftigen Kirche in Pforzheim sind wir diakonisch und im Gemeinwesen präsent.
  • Wir orientieren uns an den individuellen Lebenssituationen der Menschen und bieten Raum für Vielfalt, Gemeinschaft und Spiritualität.
  • Wir übernehmen Verantwortung für die vielfältige Verkündigung der christlichen Botschaft und für die kulturelle Bildung und sind öffentlich sichtbar und spürbar.
Wir sind der Überzeugung, dass es neue Formen der Organisation von Kirche braucht, um den Auftrag der Kirche, das Evangelium in Wort und Tat zu bezeugen, auch in Zukunft erfüllen zu können (Art. 1 Abs. 2 GO). Als Evangelische Kirche in Pforzheim wollen wir darum eine veränderte Organisationsgestalt von Kirche erproben. Dazu organisieren wir uns konsequent als eine Gemeinde und arbeiten zukünftig themenorientiert. Unsere Organisation richtet sich nicht an körperschaftlich-strukturellen Begriffen aus, sondern folgt einer inhaltlich-thematischen Logik. Damit erleichtern wir Menschen der Zugang zu kirchlichen Angeboten und geben der Vielfalt der Lebenssituationen ihren Raum. Geschäftsführung und Verwaltung werden gebündelt, und Ehren- und Hauptamtlichen soll ermöglicht werden, ihre Gaben thematisch fokussiert für den Auftrag der Kirche einzusetzen.
Mutig und unverdrossen leben und verkünden wir auch in der künftigen Kirche in Pforzheim die Liebe Christi. Jesus Christus sendet uns in die Welt hinein und verspricht uns: Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende (Matthäus 28, 20).
Darauf vertrauen wir.
 
 

Pfarrer*innen, Diakon*innen und Kantor*innen arbeiten in sogenannten Dienstgruppen in multiprofessionellen Teams zusammen.
In Pforzheim wollen wir an einigen Stellen auch andere Berufe miteinbinden.
Für den Start im September 2025 hat der Stadtkirchenrat folgende Zuordnung zu den neuen Dienstgruppen beschlossen:
Ins Leben wachsen / Familienkirche
Pfarrer*in 100% vakant  Ausschreibung:
Pfarrerin 100%
Diakon 100%
  

Alexander Jeck

Diakonin 50%
Diakon*in  50% vakant
Kirchenmusiker 50%
Kirchenmusikerin x%
  

Sabrina Keller

 
Leben gestalten / Jugendkirche
Pfarrer100%
  

Max Dirkmorfeld

Stadtjugendreferent 100% ab September 2025 
Diakonin 100%
  

Lilia Knopf

Diakon 100%
  

Oliver Wuerslin

Diakonin 100%
  

Dorina Franke

Kirchenmusiker 100 %
(inkl. Anteil Verein DOT)
  

Ruediger Wolff

 
Herausforderungen angehen
Pfarrerin 100%
  

Martina Walter

Pfarrer 100%
  

Stephen Lakkis

Pfarrerin 100% (inkl. Dekaninstellvertretung) Krankenhausseelsorge
Pfarrer  65%
Krankenhausseelsorge
  

Andreas Quincke

Diakonin 50%
Krankenhausseelsorge
  

Ira Weinmann

Diakonin 100%
  

Jennifer Ellinger

Diakonin  50%
  

Ines van der Kamp

Kirchenmusikerin 80%
  

Karen Kirschenbauer

Sonderpfarrstelle 100%
Gerontoseelsorge
  

Astrid Maschel

Geronto- und Hospizseelsorge 100%
  

Burghardt Kayßer

 
Leben feiern
Pfarrerin 100%
Pfarrerin 100%
  

Heike Reisner-Baral

Pfarrerin 50%
  

Susanne Braeutigam

Pfarrer*in 50 % vakant Ausschreibung:
Pfarrer 100%
  

Florian Binsch

Kirchenmusiker*in 100% vakant  Ausschreibung:
Eventmanagement 50%
vakant
Glaube vertiefen
Pfarrer 100%
Pfarrer 100%
  

Hans Goelz-Eisinger

Pfarrer 100%
  

Christian Gossweiler

Pfarrer
Pfarrer*in 100 % vakant
Kirchenmusikerin 100%
  

Heike Hastedt

interreligiöse Bildung 50%
  

Mirzeta Haug

Dekanin 15%
  

Christiane Quincke

 

wie geht es weiter?
Die grundsätzliche Entscheidung, wie wir die Evang. Kirche in Pforzheim in Zukunft organisieren wollen ist getroffen.
Ab Sommer 2025 wollen wir in der neuen Struktur arbeiten.
Im Moment sind wir in einer Zwischen-Zeit: das "Andere" ist noch nicht da, scheint aber an ganz vielen Stellen schon durch und will gut vorbereitet sein. 
Wer entscheidet wann, was? Was muss geklärt sein, um im Sommer 2025 gut starten zu können? Welche Entscheidungen können/müssen erst nach dem Start von den neuen Gremien entwickelt und getroffen werden? 
Wir haben noch nicht auf jede Detailfrage fertige Antworten, aber eine Struktur, wie wir die "Staffelübergabe" gestalten wollen:
 
1. Etappe: Die Dienstgruppen formieren sich
9. und 10. Oktober: 24-Stunden-Diensgruppencheck der neuen Dienstgruppen (Pfarrer*innen, Diakon*innen, Kantor*innen)
Die Dienstgruppen formieren sich und legen die erste Strecke zurück: sie sichten und sortieren Bestehendes und sammeln die ersten Ideen.
 
 
 
 
2. Etappe:  „weiter geht´s!“ 
30. November: Workshop mit Mitgliedern der Stadtsynode, Stadtkirchenrat, Ältestenkreise, Dienstgruppen
Weiterarbeit an den Ideen, am Sichten und Sortieren mit den leitenden Menschen im Bezirk: Älteste, Synodale und andere Mitarbeitende.
 
 
 
 
3. Etappe:  „Teamplayer“ 
29. März: Workshop 
zusätzlich nun mit weiteren Kooperationspartner*innen und Interessierten: Weiterarbeit, Konkretisieren, Austausch, Zeigen und Vorfreuen.
 
 
 
„Fitnesscheck“
23./24. Mai Stadtkirchenratsklausur
Vertreter:innen der Themenbereiche stellen das Erarbeitete vor;
der Stadtkirchenrat erörtert die Ergebnisse und prüft z.B. auf Überschneidungen/ Doppelungen und gelungene Vernetzung – und gibt das „go“.
 
 
Letzte Etappe: „Ende der Übergangszeit“ 
25. Juli: alle 
Staffelübergabe an die neuen Leitungsteams
Alle sind angekommen – das feiern wir.
 

Nachdem der Auftrag so beschrieben war, haben wir uns überlegt, welche Organisationsform uns bei diesem Auftrag helfen kann. Lange wurden 2 Modelle ausgearbeitet. Im Dezember 2023 haben wir uns entschieden, dass eine Organisation nach Themenbereichen, statt nach Parochie (Zugehörigkeit zu einer Pfarrgemeinde) Grundlage für die zukünftige Struktur sein soll. Die vielen sehr unterschiedlichen Dinge, die Menschen uns genannt haben "das wünschen wir uns von Kirche" haben wir in 5 übergeordnete Themenbereiche zusammengefasst.
Die Themenbereiche orientieren sich an bestimmten Menschen mit ihren jeweiligen Bedürfnissen. Es werden mit den Themenbereichen keine "neuen Gemeinden" gegründet: die Kirchengemeinde ist der komplette Kirchenbezirk Pforzheim. Innerhalb dieser einen Gemeinde werden die verschiedenen Gruppen, Veranstaltungen, sonstige Angebote den verschiedenen Themenbereichen zugeordnet. Gleichzeitig wird die Verwaltung zu einer Servicestelle umgebaut, die Menschen mit ihren verschiedenen Anliegen an passende Ansprechpartner*innen vermitteln.
Mit dem Start der neuen Struktur (voraussichtlich Herbst 2025) wird es für alle Themenbereiche Leitungsteams geben, die sich dann mit Konzepten und der konkreten Ausgestaltung beschäftigen. Die bisherigen Vor-Überlegungen helfen aber schon dabei sich etwas besser vorstellen zu können, wie die Organisationsstruktur der Evang. Kirche in Pforzheim aussehen könnte:
 
 

In Zukunft werden uns deutlich weniger Personalstellen zur Verfügung stehen. Im Prozess ekiba 2032 geht es um das landeskirchliche Personal. Weitere Personalstellen (Sekretär*in, Hausmeister*in, Erzieher*in,...) sind hier nicht benannt, deren Finanzierung und Einsatz muss zu einem späteren Zeitpunkt noch geklärt werden.
Nach akutellem Stand gelten für 2026 folgende Rahmenbedingungen:
  • 15 Pfarrstellen (inkl. Dekanat)
  • 0,5 Schuldekanat
  • 1,5 Krankenhauspfarrstellen (bis 2028 sind es noch 2,0)
  • 6,5 Diakon*innenstellen
  • 1 Stadtjugendreferent*in
  • 2,8 Kantor*innenstellen
Für 2026 hat der Stadtkirchenrat folgende Stellenverteilung beschlossen:
Dabei wird vorgesehen, dass viele Stellenausschreibungen für Pfarr- und Diakon*-innenstellen durchlässig gestaltet werden bzw. ein Tausch von Stellen ermöglicht wird.
Im Bereich Leben feiern wird dabei eine Pfarrstelle umgewandelt, um die Mitfinanzierung einer weiteren Kantor*innenstelle + Eventmanegement zu ermöglichen.
 
 
 

Der Stadtkirchenrat hat im April Beschlüsse zur Gebäudeampel (s.u.) gefasst.
In der zukünftigen Arbeit in den Themenbereichen werden sich viele Angebote/Veranstaltungen/Gruppen/Gottesdienste finden, die es bisher schon gab und es wird sich Neues entwickeln. Bei allen Angeboten wird die Frage nach dem passenden Ort eine Rolle spielen: zum Beispiel:
  • An welchen Orten halten sich die Menschen, für dieses Angebot gedacht ist gerne auf?
  • Welche eigenen Räume können wir so ausstatten, dass sie für einen ganz bestimmten Zweck oder multifunktional genutzt werden können?
  • Welche Räume von Kooperationspartnern sind für das jeweilige Angebot gut geeignet? 
  • Welche Orte können (dauerhaft oder punktuell) angemietet werden?
Langfristig sollen nach dem Beschluss des Stadtkirchenrates folgende Kirchen und Gemeindehäuser in unserem Besitz bleiben:
 
Stadtkirche
 
 
 
 
 
Haus der Evangelischen Kirche
 

 
 
Martin-Luther-King-Haus
 
 
 
 
 
Altstadtkirche
 
 
 
 
Auferstehungskirche
 
 
 
 
Matthäuskirche
 
 
 
 
Heilig-Geist-Kirche
 
 
 
Bild Gemeindehaus Büchenbronn
 
 
Gemeindehaus Am Kirchhof
 
 
 
Evang. Kirche in Huchenfeld + Gemeindehaus
 
 
 
 
Kreuzkirche
 
 
 
Bild Wasserschloss
 
Wasserschloss
 
 
 
Außerdem stehen weiterhin die Kirchen zur Verfügung, bei denen die "Baupflicht" zum überwiegenden Teil nicht bei uns liegt ("hellgrüne Gebäude" laut Gebäudeampel):
 
Evangelische Kirche Eutingen
 
 
 
 
 
Schloßkirche
 
 
christuskirche pforzheim luftaufnahme
 
 
Christuskirche
 
 
 
 
Bergkirche Büchenbronn
 
 
Für eine Übergangszeit werden noch zwei weitere Gebäude zur Verfügung stehen:
Bild Gemeindehaus Johannesgemeinde
 
 
Gemeindehaus Schwarzwaldstraße
 
 
 
 
 
Markuskirche mit Gemeindehaus
 
 
 
 

Gebäudeampel im Rahmen des Prozesses ekiba 2032
Für die Gebäude sind folgende Rahmenbedingungen gesetzt:
von den bisher 36 Gebäuden (Kirchen, Gemeindehäuser, Gemeindezentren) 
  • sind 4 bereits "hellgrün" gesetzt (die Baulast liegt überwiegend bei anderen): Bergkirche, Evang. Kirche Eutingen, Schloßkirche, Christuskirche
  • müssen mindestens 11 Gebäude auf "rot" gesetzt werden (keine Mitfinanzierung durch die Landeskirche)
  • die restlichen Gebäude werden "gelb" gesetzt: hier muss im weiteren Verlauf wiederholt geprüft (und bis 2050 umgesetzt) werden, ob die Gebäude "grün" werden können, oder auf "rot" gesetzt werden
  • für die Auswahl der 9 "grünen" Gebäude ist ein maximaler Bauwiederherstellungswert festgesetzt worden - mit dem vorliegenden Beschlussvorschlag wird dieser eingehalten, deshalb verzichten wir in der Darstellung auf dieses Detail
Der Beschlussvorschlag wurde in den letzten Monaten in einer Arbeitsgruppe,  mit Impulsen aus  Workshops mit Ältestenkreis- und Stadtsynodenmitgliedern und Stadtkirchenratssitzungen, erarbeitet. Leitend waren bei der Erarbeitung v.a. die inhaltlichen Aspekte: welche Gebäude brauchen die Themenbereiche, um ihre Arbeit gut gestalten zu können. Aber auch die finanziellen Aspekte und die notwendige Herstellung der Klimaneutralität bei allen unseren Gebäuden spielten eine Rolle.
 
Die "hellgrünen" Gebäude müssen nicht beschlossen werden, der Vollständigkeit halber stellen wir sie hier trotzdem dar, weil sie konzeptionell eingebunden sind:
  "grün" klassifizierte Gebäude und die vorgesehene Zuordnung der Nutzung zu den Themenbereichen:
Für den Bereich Leben gestalten kam während der Workshops ein neues Gebäude in den Blick, das bisher nicht in der Liste der zu klassifizierenden Gebäude war (bisher Kita + Wohnungen). Da in diesem Gebäude eine grundlegende Sanierung ansteht und das Gebäude, die für den Themenbereich gewünschte zentrale Lage mitbringt, wurde dieser Standort im Tausch für das Gebäude am Ludwigsplatz grün klassifiziert.
 
Ins Leben wachsen soll ebenfalls ein Standort "grün" gesetzt werden.
In den Workshops wurde das Gemeindezentrum Haidach als ein möglicher Standort genannt. In einer Bewertungsmatrix schnitten die beiden Standorte Haidach Gemeindezentrum versus Buckenbergkirche+Gemeindehaus ähnlich gut ab, mit Tendenz zum Standort Haidach. Vor einer Entscheidung welche der beiden Standorte auf grün gesetzt werden soll, wird es noch eine Prüfung von Finanzierbarkeit und Herstellung von Klimaneutralität geben.
 
"gelb" klassifizierte Gebäude im 
 
"rot" klassifizierte Gebäude 
 
Karte:
 
 

Prozessbeschreibungen:

Im März 2023 wurden 2 Modelle zum Zukunftsprozess ekiba 2032 vorgestellt. In den letzten Monaten wurde an beiden Modellen weitergearbeitet.
Nach dem Stimmungsbild in der Stadtsynode mit "Modell 2" weiter zu arbeiten, erreichten uns viele Anfragen zu diesem Modell. Die Darstellung beider Modelle - auch mit ihrer Entwicklung hat dabei zu etwas Verwirrung geführt - der ganze Prozess ist eben ziemlich komplex - auch wenn wir die Darstellung schon vereinfacht hatten ;-)
Deshalb jetzt hier an dieser Stelle eine aktualisierte Darstellung, mit dem Fokus auf Modell 2 in der aktuellen Version. Wer sich für die ursprüngliche Darstellung der beiden Modelle (März 2023) interessiert, die haben wir hier auf eine Archivseite gelegt.
 
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