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Ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung
- 22.06.2018 -
Heimat gestalten
Am 20. Juni feierten 300 Menschen auf dem Waisenhausplatz gemeinsam Gottesdienst: Alteingesessene Pforzheimer, Menschen die nach dem zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden und seit dem in Pforzheim leben und Geflüchtete aus den vielen Kriegs- und Kriesengebieten, die es auch lange nach dem zweiten Weltkrieg bis heute gibt und Menschen in die Flucht treiben.
Der Gottesdienst und das anschließende Begegnungsfest wurde von vielen verschiedenen Gemeinden und Initiativen geplant und von Vereinen und Institutionen unterstützt. So wurde die Veranstaltung bunt und lebendig: von deutschen Volksliedern des Gute Laune Chors, über Balett des Theaters Pforzheim, Posaunenchor, Akkordeon bis hin zu arabischer Musik wurde die Vielfalt sichtbar, die man in Pforzheim erleben kann. Häppchen kamen vom internationalen Bund, Stühle vom Kulturhaus Osterfeld, Lautsprecheranlage vom Theater, Schmuckvorführung der Goldschmiedeschulstraße und vieles mehr. Interviews "Was bedeutet Heimat für mich" regten nicht nur zum Nachdenken an, sondern waren eine eindrückliche Aufforderung Heimat zu gestalten, sich dafür einzusetzen, dass es wir in einer lebenswerten Stadt leben können und Freiheit und Frieden nicht als selbstverständlich hinnehmen, sondern uns aktiv dafür einsetzen müssen.
Die Einführung des Landesbischofs Cornelius-Bundschuh können Sie hier nachlesen, die Predigt des Bischofs Fürst (hier) und das Grußwort von Rolf Constantin (hier).
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