In den vergangenen Tagen wurde das Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche diskutiert. Viele fragen sich: wie geht eigentlich die evangelische Kirche mit dem Thema um?
Sexueller Missbrauch und auch andere Grenzverletzungen kommen häufig im Umfeld des Kindes vor: in Familien, im Freundes- und Bekanntenkreis und auch bei Freizeitaktivitäten. Deshalb ist die Frage wie Menschen vor übergriffigem Verhalten und Missbrauch geschützt werden können für alle Vereine, Einrichtungen und Verbände wichtig.
- Angebote
- Beratung und Hilfe
- Über uns
- Termine
- Mitmachen
- Kontakt
- News
Grenzen achten - vor Missbrauch schützen
- 26.02.2019 -
In der Evangelischen Landeskirche in Baden gibt es seit Jahren Schutzkonzepte, die auch immer wieder angepasst werden:
Unter dem Motto "Alle Achtung - Grenzen achten, vor Missbrauch schützen" geht es darum die Verantwortlichen für das Thema zu sensibilisieren und konkrete Schutzmaßnahmen zu treffen.
Die wichtigsten Punkte des Konzeptes:
- Mitarbeitende, die im Bereich Kinder/Jugend in unseren Gemeinden und Einrichtungen tätig sind, müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Dies gilt nicht nur für Beamte und Angestellte, sondern auch für ehrenamtlich Mitarbeitende
- alle diese Mitarbeitende absolvieren eine Schulung
- und unterzeichnen nach der Schulung eine Verpflichtungserklärung
- Dienststellenleitungen werden gesondert geschult, Handlungspläne für den Umgang bei Vermutung einer Grenzverletzung, eines Übergriffs oder einer strafrechtlichen Handlungen liegen vor
- es wurde eine Ansprechstelle für Betroffene, Angehörige und Zeugen eingerichtet, es gibt eine eigene Fachstelle Prävention und Intervention (Hilfeseite)
Das Vertrauenstelefon der Evang. Landeskirche Baden ist unter 0800/5891629 zu erreichen. Das Hilfetelefon sexueller Missbrauch des Unabgänigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs unter 0800/2255530.
Einen kleinen Einblick in das Präventionskonzept gibt folgender Filmbeitrag:
-
