Gemeinde Büchenbronn-Sonnenhof-Sonnenberg-Dillweißenstein gibt neuen Gemeindenamen bekannt

- 22.07.2019 - 

Seit 1. April sind die ehemals drei Gemeinden Büchenbronn, Dillweißenstein, Sonnenhof-Sonnenberg eine Gemeinde. Was noch fehlte: ein neuer Name:

Wie findet man eigentlich einen Namen? Was bei Kindern oft schon nicht einfach ist, ist auch für eine Gemeinde eine Herausforderung.
Die Gemeinde wurde aufgefordert Namensvorschläge einzureichen - auch mit Begründungen, warum die neue Gemeinde so heißen soll.
Danach ging es ans Aussortieren: was geht kirchenrechtlich nicht, was gibt es in Pforzheim so - oder so ähnlich- schon,...
Es blieben verschiedene Favoriten. Der Ältestenkreis hat "auf dem Weg zur neuen Gemeinde" gemeinsam überlegt: was sind die Stärken der bisherigen Gemeinden, was sind die gemeinsamen Stärken.
Dabei gab es eine große Gemeinsamkeit: "Kirche ist da", "Kirche bei Gelegenheit", "Kirche bei Anlässen" - Begegnungen in den Stadtteilen, bei denen Kirche bei den Menschen ist.
Deshalb hat sich der Ältestenkreis für einen Namen entschieden, der auch dies zum Ausdruck bringt:
Philippus-Gemeinde, benannt nach dem Diakon Philippus aus der Apostelgeschichte.
Apostelgeschichte Kapitel 8:
26 Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist.
27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, ihr Schatzmeister, war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten.
28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen!
30 Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest?
31 Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.
32 Die Stelle aber der Schrift, die er las, war diese (Jesaja 53,7-8): »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf.
33 In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.«
34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem?
35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Schriftwort an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.
36-37 Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse?
38 Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.
39 Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.
40 Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.