"Kinder zu erziehen ist eine ganz tolle Aufgabe"

- 02.09.2019 - 

Mit diesen Worten begrüßte Sabine Jost (Geschäftsführerin der Diakonie Pforzheim) heute morgen viele neue Mitarbeitenden: die Auszubildenden und FSJ-ler, die in den Kitas und im Hort neu einsteigen:

Mit PIA (Praxisintegrierte Ausbildung Erzieher*in) starten 13 Personen.
Mit dem AP (Annerkennungspraktikum) werden 10 Personen beginnen.
Ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) machen 13 Personen bei uns.
 
Neben Sabine Jost waren auch Frank Burghardt (Leiter der Kirchenverwaltung), Sabine Vetter (Schuldekanin), Milan Kopriva (stellvertretender Vorsitzender der Mitarbeitervertretung), Sabine Ghafoor-Zadeh und Sina Reiling-Meler (Abteilungsleiterinnen Kita-Abteilung), Ute Bischoff (Verwaltung Kita-Abteilung) und Christina Bommer (Abteilungsleitung Personal-Abteilung) zur Begrüßung der "Neuen" gekommen.
Frank Burghardt machte deutlich warum sich so viele Menschen Zeit für die Begrüßung am Montagmorgen genommen haben: "Wir brauchen Sie! Für unsere 21 Kitas mit ihren 69 Gruppen sind Fachkräfte wichtig, Sie sind wichtig."
„Es ist großartig, dass es uns gelungen ist so viele Plätze zu stellen und auch besetzen zu können, die vielen neuen Mitarbeitende werden unsere Teams in der Arbeit mit den Kindern unterstützen und bereichern.“, freut sich Sabine Jost.
 
Die Mitarbeitenden die ihre Ausbildung oder FSJ absolvieren, darunter fünf Männer, sind zwischen 17 und 40 Jahre alt.
 

Die Evangelische Kirche in Pforzheim hatte im Frühjahr eine Ausbildungsoffensive gestartet, um noch mehr Menschen die Möglichkeit einer Ausbildung im Bereich Kita zu ermöglichen. Sabine Jost zieht ein erstes Zwischenfazit: „Das Ziel in jeder unser 22 Einrichtungen eine Ausbildungs- bzw. FSJ-Stelle zur Verfügung zu stellen war ambitioniert. Die Einstellung von 36 Personen hat gezeigt: es ist möglich. Wir können dem Fachkräftemangel nur begegnen, wenn wir selbst aktiv in Ausbildung investieren.“

 

Bei so vielen jungen Menschen die neu beginnen, regt Milan Kopriva an, auch in der MAV eine Jugendvertretung einzurichten. Die Abteilungsleitungen überlegen außerdem, ob es eine Art Stammtisch für FSJler und Auszubildende geben kann, bei dem sie sich austauschen können.

Als Ansprechpartnerin für den religionspädagogischen Bereich, hatte Katharina Vetter eine Erzählung für die neuen Mitarbeitenden dabei, verbunden mit den Wünschen, dass sie so glücklich sein können, wie der Regenbogenfisch am Ende der Geschichte.

Die "Pias", "AP-ler" und "FSJ-ler bringen unterschiedliche Vorerfahrungen, Begabungen und Erwartungen mit:

"In meinem Anerkennungsjahr freue ich mich besonders auf die abwechslungsreiche Zeit mit den neugierigen, motivierten und einzigartigen Kindern, die einem mit vielen Interessen und Ideen, Fragen und Antworten, Stärken und Schwächen begegnen. Genauso freue ich mich auf die spannende Zeit, in der ich mein theoretisches Fachwissen, mein Können und auch meine Lebenserfahrung im Berufspraktikum vertiefen und umsetzen kann.“ Liliana Gulbinski


"Ich mache eine Erzieherinnenausbildung, weil ich die Kinder gerne auf ihrem Weg begleite und sie in verschiedenen Entwicklungsaufgaben unterstützen möchte. Ich hab mir für meine Erzieherinnenausbildung eine evangelische Kita ausgesucht, weil ich mich während meines FSJ dort sehr wohl und aufgehoben gefühlt habe. Ich freue mich besonders, auf die vielen Kinder und neue Praxiserfahrungen im Alltag und bin gespannt auf das Team und auf das Zusammenarbeiten im Team." Lea Kling

"Ich mache ein Freiwilliges Soziales Jahr, da ich einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen möchte. Ich mache mein FSJ in der evangelischen Kirchengemeinde, weil sie als erstes auf meine Bewerbung reagiert haben und der erste Kontakt mit der Leitung sehr positiv war.  Ich bin gespannt, auf die Arbeitsatmosphäre im Kindergarten und freue mich besonders auf die Arbeit mit den Kindern." Jan Hitzges

„Ich mache die Ausbildung zur Erzieherin, weil es meine Leidenschaft ist mit Kindern zu arbeiten und ich gerne mehr pädagogische Kenntnisse erlangen möchte. Ich freue mich besonders, auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen/Kolleginnen und vorallem auf die Arbeit mit den Kindern. Ich bin gespannt auf die Arbeit in einem für mich neuen Konzept, da man hierbei sehr viel neues lernen kann." Stefanie Walther

"Hallo mein Name ist (Nataly) Frau Witt, ich freue mich sehr ab September 2019 ein Teil des Kindergartenteams Haidach sein zu dürfen. Ich habe mich mit 25 Jahren entschieden, die Ausbildung zur Erzieherin zu machen, weil ich Kinder und den Umgang mit Menschen liebe, es mich auf so vielfältiger Weise bereichert, mir sehr viel Freude bringt und ich mir dachte: „ Warum nicht das Hobby einfach zum Beruf machen?“ Ich bin gespannt auf alle Abenteuer, alle neuen Herausforderungen und vorallem die Gespräche mit den Kindern. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf meine Zukunft hier im Kindergarten."

Neben den vielen praktischen Informationen gab es natürlich auch viele gute Wünsche:  "Wir wünschen Ihnen,

dass Sie in einem Jahr sagen können "mit der FSJ/der Ausbildung in der evangelischen Kita habe ich die richtige Entscheidung getroffen"

dass Sie auf ein Team treffen, dass Sie gut aufnimmt, dass Sie bereichern und unterstützen können.

dass Sie viele neue Erfahrungen machen können

dass Sie auch Fehler machen - in ihrer Ausbildung bei der Evang. Kirche in Pforzheim dürfen Sie Fehler machen, ihre Anleiter*innen helfen Ihnen dabei zu lernen

dass Ihnen die Herzen der Kinder zufliegen."

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Gottes Segen für alle neuen Aufgaben!