Umbau in der Kita Oranierstraße
- 26.08.2020 -
Sabine Ghafoor-Zadeh und Frank Burghardt durften auch mitmalen bei ihrem Besuch in den neuen Räumen der Kita Oranierstraße:
Die Kita wurde im April 1978 im 1. und 2. Stock in einem Wohnhaus eröffnet - mitten im Wohngebiet: super für eine Kita, nach 40 Jahren in denen zwar immer wieder Renovierungen gemacht wurden, die Struktur der Räume aber gleich blieb, wurde es nun Zeit die Räume für die veränderten pädagogischen Konzepte anzupassen.
Bisher mussten die Kinder das Treppenhaus des Wohnhauses nutzen, um ins 1. OG zu kommen.
Jetzt gibt es ein eigenes Treppenhaus in der Kita, so dass die Kinder nun auch selbstständig ins Obergeschoss in das neue Künstleratelier kommen können.
Dort gibt es auch eine Werkbank für handwerkliche Tätigkeiten:
Auch das Team hat im 1. OG neue Räume bekommen:
ein Büro und direkt daneben
einen Besprechungsraum, in dem die Erzieherinnen in Ruhe etwas vorbereiten oder auch Elterngepräche führen können.
Verbessert wurden auch die Sanitärräume, Brandschutz und Schallschutzmaßnahmen. Die Bauarbeiten wurden von der Bauabteilung der Evang. Kirchenverwaltung in Eigenregie durchgeführt, federführend von André Praud. Der geplante Kostenrahmen von 190.000 € konnte eingehalten werden und trotz Corona konnte die Baumaßnahme von Februar bis Ende Juli fertig gestellt werden. "Da sind wir auch ein bisschen stolz drauf, dass wir das geschafft haben, mit unseren eigenen Leuten, ohne externem Architekten", freut sich Frank Burghardt, Leiter der Evang. Kirchenverwaltung. Dankbar ist er auch für den hohen Zuschuss von ca. 130.000 € der Stadt Pforzheim für diese Baumaßnahme, dadurch konnten alle notwendigen Veränderungen zügig in einer Baumaßnahme umgesetzt werden.
"Ich fühl mich pudelwohl hier" ist das Fazit von Franziska Rau, der Leiterin der Kita.
Im veränderten Gruppenraum im Erdgeschoss ist nun auch eine Nische entstanden, in die sich die Kinder zurückziehen können, oder die sie für Rollenspiele nutzen können. In den neuen Räumen gibt es mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Kinder.
Wichtig ist ihr auch der neue digitale Bilderrahmen im Eingangsbereich: "Der macht unsere Bildungsarbeit transparent. Die Eltern sehen die Bilder und ihre Kinder erzählen ihnen, was sie gemacht haben. So haben wir die Möglichkeit mit den Eltern über die Entwicklung ihrer Kinder an Hand von Bildern ins Gespräch zu kommen." Der Eingangsbereich wird so zum Begegnungsraum.
Mit dem Umbau haben nun die 3 Gruppen mit ihren 63 Kindern viel Platz. Ursprünglich sollte die Kita "Altstädter Kinderbrücke" ausgebaut werden und die Kita Oranierstraße geschlossen werden. Die Umbaumaßnahme an der Altstadtkirche wäre aber teurer gewesen, als urspünglich kalkuliert, deshalb wurde statt dessen der Standort Oranierstraße erhalten und durch die Sanierung für die Zukunft fit gemacht. Im nächsten Jahr soll weiter investiert werden und das Außengelände ebenfalls umgestaltet werden.








