Grundsteinlegung Haus der Evang. Kirche
- 21.02.2022 -
Im März 2020 war der Spatenstich eine der letzten Veranstaltungen, die wir -schon unter Vorsichtsmaßnahmen- kurz vor dem ersten Lockdown feiern konnten. Die Grundsteinlegung wollten wir dann "nach Corona" nachholen - und mussten dann feststellen: "nach Corona" wäre es zu spät. So feierten wir in der großen Stadtkirche auf Abstand einen Festgottesdienst mit den zukünftigen Nutzer*innen, musikalisch begleitet von Oratorienchor, unter der Leitung von Heike Hastedt und Kord Michaelis an der Orgel.
Die Predigt von Pfarrerin Esther Philipps, Dekanin Christiane Quincke und Pfarrerin Martina Walter zum Predigtext des Sonntages: "Danach sagte Jesus: »Mit dem Reich Gottes ist es wie bei einem Bauern. Er streut die Körner auf das Land, dann legt er sich schlafen und steht wieder auf –tagaus, tagein. Die Saat geht auf und wächst –aber der Bauer weiß nicht, wie das geschieht. Ganz von selbst bringt die Erde die Frucht hervor. Zuerst den Halm, dann die Ähre und zuletzt den reifen Weizen in der Ähre. Wenn das Getreide reif ist,schickt er sofort die Erntearbeiter los, denn die Erntezeit ist da.«
Der Same geht auf und wächst - und wir wissen nicht, wie.
Wir wissen es nicht, aber Gott weiß es. Unter seinem Segen wird etwas gedeihen.
Die Saat wird aufgehen. Nicht alles davon, aber einiges - vielleicht sogar vieles - wird heranwachsen und sich entwickeln.
Gespannt fragen wir uns: Was wird es zu ernten geben in ein, zwei Jahren? Was wird Gott uns schenken in diesem Prozess des Zusammenwachsens? Welches zarte, junge Pflänzchen wird an unerwarteter Stelle sprossen? Welches interessante Projekt heranreifen? Womit werden wir überrascht?
Die Saat wird aufgehen. Nicht alles davon, aber einiges - vielleicht sogar vieles - wird heranwachsen und sich entwickeln.
Gespannt fragen wir uns: Was wird es zu ernten geben in ein, zwei Jahren? Was wird Gott uns schenken in diesem Prozess des Zusammenwachsens? Welches zarte, junge Pflänzchen wird an unerwarteter Stelle sprossen? Welches interessante Projekt heranreifen? Womit werden wir überrascht?
Die Erde bringt Frucht.
Wir freuen uns auf das, was wir ernten dürfen. Und möchten es teilen.
Mit den Menschen, die zu uns kommen in dieses schöne Haus.
Das an diesem Platz steht, als würde es dort schon immer hingehören.
Kirche mitten in der Stadt. Kirche, wo sie hingehört.
Mit den Menschen, die zu uns kommen in dieses schöne Haus.
Das an diesem Platz steht, als würde es dort schon immer hingehören.
Kirche mitten in der Stadt. Kirche, wo sie hingehört.
Und wie der Bauer bestellen wir das Feld, werfen Samen auf das Land.
Schlafen und stehen auf, Nacht und Tag. Und der Same geht auf und wächst - und wir wissen nicht, wie.
Schlafen und stehen auf, Nacht und Tag. Und der Same geht auf und wächst - und wir wissen nicht, wie.
Wir bringen ein, was wir haben. Die Gaben, die Gott uns gegeben hat.
Die Gabe der Musik, der Lehre, der Nächstenliebe, der Verkündigung.
Die Gabe der Seelsorge, der Organisation, der Kommunikation, der Kooperation.
Und vieles mehr.
Das Reich Gottes ist es noch nicht, aber…
Aber Gott wird etwas aus dieser Saat machen. Hat schon längst den Boden bereitet.
Ist zuverlässig da mit seiner Liebe und Güte.
Nacht und Tag.
In diesem Haus und überall.
Bei seinen Menschen.
Die Gabe der Musik, der Lehre, der Nächstenliebe, der Verkündigung.
Die Gabe der Seelsorge, der Organisation, der Kommunikation, der Kooperation.
Und vieles mehr.
Das Reich Gottes ist es noch nicht, aber…
Aber Gott wird etwas aus dieser Saat machen. Hat schon längst den Boden bereitet.
Ist zuverlässig da mit seiner Liebe und Güte.
Nacht und Tag.
In diesem Haus und überall.
Bei seinen Menschen.
In der Grundsteinkassette liegen wie üblich Zeitungen und Geld. Sie wurde im Gottesdienst weiter gefüllt und anschließend im kleinen Kreis im Foyer des neuen Hauses eingebracht.
Christiane Quincke legte fürs Dekanat eine Bibel ein.
Sabine Jost für die Diakonie das Leitbild der Diakonie
Frank Burghardt für die Evang. Kirchenverwaltung eine kleine Glocke.
Heike Hastedt für das Kantorat zwei Aufnahmen von Aufführungen des Rolf Schweizer Requiems für Lebende und Tote
Die Urkunde zur Grundsteinlegung wurde feierlich unterzeichnet
"Zwei Jahre nach dem Spatenstich ist es nun bezugsfertig: unser „Haus der evangelischen Kirche“. Unter seinem Dach werden Menschen aus verschieden Bereichen der Evangelischen Kirche in Pforzheim zusammen arbeiten, musizieren, beten, essen und trinken und für andere da sein. Ob Kirchenverwaltung oder Kantorat, Diakonie oder Schuldekanat, Pfarramt der Friedensgemeinde oder Dekanat – alle werden das ihre dazu tun, dass der dreieinige Gott für die, die kommen, spürbar wird. Es wird auch Momente geben, in denen wir Gott im Weg stehen. Unser Gelingen und Nichtgelingen legen wir in seine Hand und hoffen auf den Segen des Neuanfangs...
...Jesus Christus sagt: „Alles, was mir der Vater gibt, das kommt zu mir; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.“ (Joh 6,37) Wir haben es nicht in der Hand, wer zu uns kommt, aber in der Nachfolge Jesu soll dieses Haus ein inklusives Haus sein: gastfreundlich und bergend, offen und wohlwollend. Dazu segne uns der dreieinige Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist."
Alle Vertreter*innen der verschiedenen Nutzungseinheiten rund um die Grundsteinplatte:
Der Grundstein ist gelegt - ab Donnerstag beginnt der Umzug:
Der Grundstein ist gelegt - ab Donnerstag beginnt der Umzug:
Christiane Quincke, Dekanat
Claudia Iovino, Schulkanat
Dietrich Pilz, Stadtsynode
Heike Hastedt, Kantorat
Sabine Jost, Diakonie Pforzheim
Frank Burghardt, Kirchenverwaltung
Martina Walter, Friedensgemeinde


















