Es sind schwierige Zeiten, in denen Sie mit Fasten und Gebet den Ramadan begehen. Die Corona-Pandemie hat uns noch immer im Griff und der Krieg in der Ukraine macht uns deutlich, wie gefährdet der Frieden in unserer Heimat ist. Wir sind entsetzt über die Gewalt und den Hass, der sich in den Kriegsgebieten breitmacht.
Der Prophet Mohammed hat gesagt: „Wenn der Ramadan kommt, werden die Türen des Paradieses geöffnet und die Türen der Hölle verschlossen, die Satane gefesselt“.
Möge Ihr Ramadan-Opfer und Gebet erfüllt sein von dieser Hoffnung, die in Allahs Barmherzigkeit gründet.
Auch in diesem Jahr fällt das christliche Osterfest in die Zeit des Ramadan. So wissen wir uns als Muslime, die den Ramadan begehen und als Christen, die an Ostern die Auferstehung Jesu feiern trotz aller religiösen Unterschiede miteinander verbunden in der Hoffnung darauf, dass das Leben, der Friede und die Liebe stärker sind als Tod, Hass und Gewalt.
Unsere gemeinsame Sorge gilt einer Welt, die in großen Herausforderungen steht.
Bitten wir Allah, bitten wir Gott darum, dass er uns allen in dieser Zeit der Prüfung den rechten Weg weist, den Weg der Menschlichkeit, der Hilfsbereitschaft und des respektvollen Miteinanders.
Ramadan Mubarak! Hayırlı Ramazanlar!
Mit besten Wünschen für die Zeit des Ramadans!
für die Evangelische Kirche in Pforzheim Christiane Quincke
für die Katholische Kirche in Pforzheim Georg Lichtenberger, Leitender Pfarrer
für den Vorstand der Christlich-Islamischen Gesellschaft Pforzheim
Edith Drescher, Fatih Aygün
Wenn der Ramadan kommt, werden die Türen des Paradieses geöffnet, die Türen der Hölle verschlossen, die Satane gefesselt und jemand wird ausrufen: „Komm, oh du, der Gutes erstrebt, und wende dich ab, oh du, der Böses erstrebt!”
(Abu Dawud, At-Tirmidhi, Ibn Majda, An-Nisa’i, Ahmad Ibn Hanbal)