Drei Wochen lang haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Goetheschule –
Freie Waldorfschule Pforzheim für die Kinder des Naturkindergartens „Pusteblume“ in
Eutingen ein Spielhaus mit angrenzendem Kaufladen gebaut:
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Schüler*innen der Goetheschule bauen ein Fachwerkspielhaus für die Kita Rennbachweg
- 23.08.2022 -
Das größte Ereignis für die Drittklässler zum Ende des Schuljahres ist die Hausbauepoche. Hier dürfen sich die Kinder nun selber als Handwerker probieren. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Sonja Beil, der Klassenbetreuerin Eva Scholtz und die tägliche
Unterstützung von drei bis vier Eltern wurde erst im Klassenzimmer entworfen, skizziert und mit Hilfe eines Vaters, der Zimmermann ist, geplant.
Dann ging es für drei Wochen bei Regen und Hitze auf das Gelände des Naturkindergartens in Eutingen, um hier alles in die Praxis umzusetzen. Es wurde gemessen und abgesteckt, gegraben, betoniert und anschließend gemauert. Die kleinen Handwerker waren ganz fleißig und mit vollem Einsatz dabei. Ein Grundstein wurde feierlich gelegt und anschließend folgten die Holzarbeiten zur Errichtung des Fachwerks, die von einem echten Richtfest gekrönt
wurden. Anschließend wurden die Wände gearbeitet und die Kinder lehmten das Fachwerk aus – wie es früher bei alten Fachwerkhäusern üblich war. Sie hobelten Holz, nagelten und
schraubten Holzwände und deckten zum Schluss das Dach selber ein.
Zwischendurch genossen die Kinder zusammen mit den Kindergartenkindern die Natur beim Üben auf der Slackline, sie konnten ein Nest eines Rotmilans beobachten, das Jungtiere
hatten und sie verfolgten, wie sich eine verpuppte Raupe in einen Schmetterling verwandelte.
Schließlich war es geschafft, die Kinder der Klasse 3b übergaben feierlich das neue Spielhaus an die Kinder des Kindergartens „Pusteblume“, die es sogleich mit großer Freude in
Gebrauch nahmen.
Die dritte Klasse an der Waldorfschule ist thematisch geprägt durch das Kennenlernen der Handwerkskünste. Die Kinder lernen viel über die alten Handwerksberufe und erfahren einiges über deren heutige Arbeitswelt durch Besuche beim Schuhmacher, Schmied, Bäcker,
Schreiner, Goldschmied und vielen mehr. Auch Berufe, die es heutzutage nicht mehr gibt, aber prägend waren für die Region, werden bei einem Besuch im Pforzheimer Stadtmuseum erkundet, zum Beispiel die Lebenswelt der Flößer.
Schreiner, Goldschmied und vielen mehr. Auch Berufe, die es heutzutage nicht mehr gibt, aber prägend waren für die Region, werden bei einem Besuch im Pforzheimer Stadtmuseum erkundet, zum Beispiel die Lebenswelt der Flößer.
Das größte Ereignis für die Drittklässler zum Ende des Schuljahres ist die Hausbauepoche. Hier dürfen sich die Kinder nun selber als Handwerker probieren. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Sonja Beil, der Klassenbetreuerin Eva Scholtz und die tägliche
Unterstützung von drei bis vier Eltern wurde erst im Klassenzimmer entworfen, skizziert und mit Hilfe eines Vaters, der Zimmermann ist, geplant.
Dann ging es für drei Wochen bei Regen und Hitze auf das Gelände des Naturkindergartens in Eutingen, um hier alles in die Praxis umzusetzen. Es wurde gemessen und abgesteckt, gegraben, betoniert und anschließend gemauert. Die kleinen Handwerker waren ganz fleißig und mit vollem Einsatz dabei. Ein Grundstein wurde feierlich gelegt und anschließend folgten die Holzarbeiten zur Errichtung des Fachwerks, die von einem echten Richtfest gekrönt
wurden. Anschließend wurden die Wände gearbeitet und die Kinder lehmten das Fachwerk aus – wie es früher bei alten Fachwerkhäusern üblich war. Sie hobelten Holz, nagelten und
schraubten Holzwände und deckten zum Schluss das Dach selber ein.
Zwischendurch genossen die Kinder zusammen mit den Kindergartenkindern die Natur beim Üben auf der Slackline, sie konnten ein Nest eines Rotmilans beobachten, das Jungtiere
hatten und sie verfolgten, wie sich eine verpuppte Raupe in einen Schmetterling verwandelte.
Schließlich war es geschafft, die Kinder der Klasse 3b übergaben feierlich das neue Spielhaus an die Kinder des Kindergartens „Pusteblume“, die es sogleich mit großer Freude in
Gebrauch nahmen.
Bericht und Foto: Goetheschule Pforzheim
