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Verabschiedung und Einführung in der Klinikseelsorge
- 27.09.2022 -
Am 19. September wurden in ökumenischen Gottesdiensten Bernward Fricker (katholisch) als Klinikseelsorger verabschiedet, Esther Philipps (evangelisch) und Wolfgang Kribl (katholisch) als Klinikseelsorger eingeführt und für ihren Dienst gesegnet:
Esther Philipps predigte zu "Du stellst meine Füße auf weiten Raum..." - die Weite, die großartige Möglichkeiten bietet mich zu entfalten und etwas Schönes zu entdecken. Der weite Raum, der im sehr großen Krankenhaus auch wörtlich zu nehmen ist. Der weite Raum, der auch manchmal müde machen kann und unübersichtlich ist. Das Krankenzimmer, in dem die gewohnte Weite plötzlich nur noch bis zum Blick zum Fenster reicht. Die Begegnungen mit Kranken, die auch mein Leben weiter machen.
Dekan Maier erzählte von einer eindrücklichen Begegnung mit einem Kranken, dem der Blick auf das Kruzifix Kraft gab. Er danke für das 15jährige Wirken von Bernward Fricker und wünschte allen Freude und den Segen Gottes für ihre Aufgaben und als Erinnerung an die eindrückliche Begegnung überreichte er ein Kreuz mit "eingedrücktem" Christus.
Auch Sabine Karst-Streib und Dekanin Christiane Quincke überreichten ein Kreuz: geschichtetes Holz mit einem Lichtkreuz in der Mitte: die dunklen und hellen Schichten des Lebens werden durchleuchtet von Christus, dessen Licht wir weitertragen. "Möge Gott deine persönlichen Lichtquellen füllen." "Du bist nicht verantwortlich, dass Jesu Licht leuchtet. Es ist bereits da. Lass es durchschimmern dieses Licht. Wir wünschen dir, dass dich dieses Licht umstrahlt."
In den Grußworten wurde die Bedeutung der Krankenshausseelsorge hervorgehoben: Ruhe und Stabilität in einem schnellen und kurzlebigen System. Zeit und Hilfe für Patient*innen, Angehörige und Mitarbeitende. Seelsorge geschehe zwar meist in "1 zu 1-Kontakten", sie ist aber immer eingebunden im Team der Seelsorgenden: in den einzelnen Häusern, im Kirchenbezirk und in der Gemeinschaft der Seelsorgekonventen.











