Mit dem rechten Maß zur Klimagerechtigkeit

Das Ökumenische Netzwerk für Klimagerechtigkeit (ÖNK) startet Aktion

Logo der Aktion zur Suffizienz ist eine Balkenwaage

Quelle: Ökumenisches Netzwerk für Klimagerechtigkeit - eingebettet von www.ekiba.de

Haben Sie sich nach dem Kauf eines Produkts schon einmal gefragt, "brauche ich das eigentlich wirklich?"? Oder haben Sie sich geärgert, dass Ihre Kaffeemaschine schon nach einem Jahr ihren Geist aufgibt? Jedes Jahr erinnert uns der Erdüberlastungstag, dass wir immer schneller die natürlichen Ressourcen verbrauchen als uns zur Verfügung stehen. Wenn alle Menschen so leben und wirtschaften würden wie wir in Deutschland, bräuchten wir drei Erden. Unser Planet setzt uns deutliche Grenzen, wenn wir den Anspruch eines guten Lebens für alle Menschen und globale Gerechtigkeit umsetzen wollen.
Ziel der Aktion
Ohne Suffizienz, „das richtige Maß“, wird es nicht gelingen, die Klima- und Nachhaltigkeitsziele einzuhalten. Dennoch rufen Ideen, die auf einen geringeren Verbrauch von Energie und Ressourcen abzielen, in der Politik und bei vielen Menschen Ablehnung und Widerstand hervor. Und genau das will das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit ändern: Türen in der Politik zu öffnen, ist das Ziel ihrer Aktion „Es reicht. Mehr Mut zu Suffizienz!“. Sie können mithelfen, Politiker:innen zu ermutigen, das rechte Maß in den Blick zu nehmen!
 
Denn ein Weniger kann auch ein Gewinn darstellen: ein Mehr an Gesundheit, Lebensqualität und verfügbarer Zeit. Gesamtgesellschaftlich führt weniger Überfluss zu mehr sozialer Gerechtigkeit – und ist notwendig allemal! Zahlreiche positive Praxisbeispiele auch aus dem kirchlichen Raum zeigen, dass freiwillige Einschränkungen bereits gelebte Realität und machbar sind. Konkrete Vorschläge für die Politik machen deutlich, wie sie eine ressourcenschonendere Normalität fördern und gestalten kann. Auch Sie können Teil der Aktion sein und gemeinsam mit dem kirchlichen Bündnis die Türen für Suffizienz ein Stück weit öffnen!
Materialien zur Aktion
Dazu hat das Netzwerk unter anderem folgende Materialien entwickelt, die Sie hier unter Materialien abrufen oder darauf verlinken können:
  • Ein Handout mit praktischen Anregungen zur Umsetzung von Suffizienz in der Politik,
  • Ein Aktionsheft, das die Aktionsidee vorstellt und Argumentationshilfen liefert. Praxisbeispiele aus den Bereichen Energie, Mobilität, Ernährung, Konsum und Finanzen zeigen auf, wie das gelingen kann. 
  • Bearbeitbare Leitfäden und Textvorlagen (z.B. Ankündigung in Newslettern, Terminanfragen bei Abgeordneten) zur freien Verwendung finden Sie hier.
  • Logos zur Aktion.

Quelle: Ökumenisches Netzwerk für Klimagerechtigkeit - eingebettet von www.ekiba.de

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Ausführliche Informationen und das komplette Material zum Download finden Sie hier: Artikel - Kirchen für Klimagerechtigkeit
 
Das Ökumenische Netzwerk für Klimagerechtigkeit lädt alle Interessierten jeden Monat zu einer offenen Infoveranstaltung ein. Die Aktion und ihre Materialien werden vorgestellt und Ihre Fragen beantwortet.  Die jeweiligen Termine finden Sie hier.
 
 
Ansprechpartnerinnen sind:
Astrid Hake und Monika Maria Schell, Koordinatorinnen des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit
Tel.: 040-88 181- 421