Verabschiedung Sabine Jost

- 05.03.2024 - 

"seid entschlossen und stark" nach 13 Jahren wurde Sabine Jost im Gottesdienst in der Stadtkirche verabschiedet. Gleichzeitig wurde Thomas Lutz als ihr Nachfolger eingeführt. Wir wünschen beiden Gottes Segen!

  
vor dem Altar in der Stadtkirche: Dekanin Christiane Quincke, Sabine Jost mit Blumenstrauß, Diakoniepfarrerin Martina Walter
Dekanin Christiane Quincke und Diakoniepfarrerin Martina Walter dankten Sabine Jost für ihr großes Engagement in den vergangenen 13 Jahren. Sie hoben besonder hervor, wie eng verzahnt die Diakonie Pforzheim mit der Evang. Kirche und auch mit der Stadtgesellschaft verzahnt ist. Sie dankten Sabine Jost dafür, dass sie "die Stimme derer war, die sonst keine Stimme haben. Eine Stimme, die nie besonders aufdringlich oder laut ist, aber die beharrlich und überzeugend ist.".
Thomas Lutz ist "kein Unbekannter", viele Entwicklungen der vergangenen Jahren hat er als Stellvertreter von Sabine Jost bereits mitgestaltet, z.B. bei der Einrichtung der DiakoniePunkte.
"Mit dir in der Leitung wird die Diakonie auch in der Stadt mit starken Stimmen zu hören sein und verlässliche Partnerin sein.  In den geringsten Brüdern und Schwestern Christus zu begegnen, für sie da zu sein, das für sie zu tun, was sie brauchen, um in Würde leben zu können.  Das buchstabierst du zusammen mit deinen Teams und unseren Leitungsgremien durch." 
Oberbürgermeister Peter Boch dankte Sabine Jost für "über ein Jahrzehnt in Verantwortung für einen der größten und wichtigsten Träger der freien Wohlfahrtpflege in Pforzheim und imEnzkreis. Für über eine Dekade praktizierte christliche Nächstenliebe und Dienst am Menschen unter Ihrer Führung. In dieser Zeit haben Sie maßgeblich dafür gesorgt, dass das Diakonische Werk Pforzheim stets ein verlässlicher Partner  für die Stadt Pforzheim und zugleich ein tragender sozialer Stützpfeiler unserer gesamten Stadtgesellschaft war und ist."
"Sie waren die richtige Person am richtigen Ort.". Urs Keller, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Baden hob in seinem Grußwort besonders die Gründung der Interreligiösen Kita Irenicus hervor, "für mich ist das wirklich ein Zukunftsmodell".
Frank Johannes Lemke dankte im Namen der Liga der freien Wohlfahrtspflege für die "stets gelebte Kollegialität, dein Zusammenstehen in schwierigen Momenten, diene Bereitschaft zum konstruktiven Dialog."
Als Vertreter der Geschäftsführenden der Diakonischen Werke in Baden sprach Wolfgang Stoll ein Grußwort und erinnerte sich dabei an die gemeinsamen  "gemeinsame Leitung, mit hohem gegenseitigem Vertrauen, mit Wertschätzung und viel Kreativität." Als Schlaglichter auf die vergangenen Jahren nannte er beispielhaft die Einrichtung der Kita Schatztruhe, das Engangement für das Bündnis der Familien, die Einrichtung der DiakoniePunkte, die Übernahme der Geschäftsführung für die evang. Kitas und die Konzeption der Kita Irenicus.