Zwischen Dunkel und Licht – Christen verschiedener Konfessionen feiern gemeinsam Auferstehung

- 05.04.2026 - 

Ostermorgen auf dem Wallberg

Bei acht Grad und noch im Halbdunkel versammelten sich am frühen Ostersonntagmorgen über 150 Menschen auf dem Wallberg. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Gemeinden (ACG) hatte zur traditionellen ökumenischen Auferstehungsfeier eingeladen.

Um 6.50 Uhr richteten die Teilnehmenden aus den verschiedenen christlichen Gemeinden ihren Blick nach Osten, wo die ersten Sonnenstrahlen sichtbar wurden. Ein ökumenischer Bläserkreis begleitete den Sonnenaufgang musikalisch.
Die halbstündige Feier wurde gestaltet von Dekanin Christiane Quincke (Evangelische Kirche), Pastor Markus Gumpfer (Evangelisch-methodistische Kirche) und Tobias Gfell, Leitender Referent der Katholischen Kirche.
Unter dem Eindruck des anbrechenden Tages sprach Markus Gumpfer darüber, wie Ostern den Blick verändern kann: Die aufgehende Sonne stehe für einen neuen Blickwinkel und für Christus als Beginn eines neuen Morgens.
Zur Tradition der Auferstehungsfeier gehört auch das „Augenwaschen“, das symbolisch für einen Neuanfang und einen geschärften österlichen Blick steht.