Mit der Feuerwehr und vielen helfenden Händen

- 15.09.2025 - 

Kampagne "Wir sind eins" ist im gesamten Kirchenbezirk zu sehen

"Wir sind eins" prangt seit heute auf einem Großbanner an der Stadtkirche, auf Fahnen und Plakaten im gesamten Kirchenbezirk. Damit ist der offizielle Kampagnenstart vollzogen, der die Gemeindemitglieder und alle Menschen in Pforzheim und dem Umland auf die neue Struktur der Evangelischen Kirche hinweist.  

Mehr Miteinander: Die Fahne wird gemeinsam gehisst von: 
Joachim Seiter, Andrej Rosljakov, Stefanie Bratzel,
Corinna Wahr, Markus Wagner, Christina Körner, Hans Gölz-Eisinger und Dekanin Christiane Quincke.
Ganz viel Freude ist auch dabei!
Joachim Seiter, Andrej Rosljakov, Markus Wagner, Christina Körner, Hans Gölz-Eisinger, Christiane Quincke
 
Das Segenskreuz, das neue Logo der Evangelischen Kirche in Pforzheim.
Die Feuerwehr ist da!
Letzte Vorkehrungen
Daniel Dunkel und Thomas Galenziok bereiten den Höhenflug vor, Dekanin Christiane Quincke freut sich darauf.
Das Großbanner wird entrollt.
Das Großbanner ist sichtbar: "Wir sind eins"
Zum offiziellen Auftakt der Kampagne rückte sogar die Berufsfeuerwehr an: Mit deren Hilfe befestigte Dekanin Christiane Quincke persönlich mit Feuerwehrmann Thomas Galenziok und Hausmeister Joachim Seiter das große Banner an der Stadtkirche. Weithin sichtbar ist nun: Die Evangelische Kirche in Pforzheim ist eins. 
Dass es soweit kommen konnte, dazu haben in den vergangenen Tagen, Wochen, Monaten und Jahren viele Menschen tatkräftig beigetragen: Ganz konkret am heutigen Tag die Mitarbeitenden der Bauabteilung, das Hausmeisterteam, Prozessmanagerin Christina Körner, Pfarrer Hans Gölz-Eisinger und Dekanin Christiane Quincke. Am Wochenende haben Dutzende Haupt- und Ehrenamtliche den gesamten Kirchenbezirk mit 110 Plakaten behängt, auf denen teilweise sie selbst zu sehen sind. Und in den vergangenen Wochen und Monaten haben alle Mitarbeitenden im Dekanat und Schuldekanat, der Kirchenverwaltung, Haupt- und Ehrenamtliche in den ehemaligen Pfarrgemeinden, im Stadtkirchenrat und der Synode unter Federführung der Dekanin, der stellvertretenden Dekanin Esther Philipps, Geschäftsführerin Sabine Künstler und Synodenvorsitzenden Dietrich Pilz gezeigt, wozu Kirche (in Pforzheim) fähig ist: "Zu der größten Veränderung seit 1945", um es mit den Worten von Prozessbegleiter und Kirchenwandel-Experte Steffen Bauer zu sagen. 

Was hat sich verändert?
  • Seit dem 01. September ist der gesamte Kirchenbezirk inklusive Mühlhausen mit Tiefenbronn, Lehningen und Neuhausen eine große Gemeinde.
  • 5 Themenbereiche gestalten alle Angebote im gesamten Kirchenbezirk - von Gottesdiensten über Taufen, Cafés, Konzerten, Gruppen und Kreisen, neuen Formaten, Pop-Up-Aktionen bis hin zu Freizeiten.
  • Die Zentrale Servicestelle hilft bei allen Anliegen und Fragen rund um das kirchliche Leben weiter.
  • Die Örtlichen Beauftragten sind - wie der Name schon sagt - vor Ort Ansprechperson für alle Gemeindemitglieder.
Diese Veränderungen sind nun für jede*n ersichtlich und für viele Menschen bereits spürbar. Dabei wird es in den kommenden Wochen und Monaten auch noch an der ein oder anderen stelle "ruckeln", wie Dekanin Quincke sagt. Aber sie weiß auch: "Wir sind eine lernende Kirche". Und die Evangelische Kirche in Pforzheim hat die stärksten Unterstützer*innen an Ihrer Seite: unermüdliche Ehrenamtliche, tatkräftige Mitarbeitende und Gott. Und in manchen Fällen auch: die Berufsfeuerwehr Pforzheim. Sie ist ein enger Kooperationspartner der Evangelischen Kirche und im Besonderen der psychosozialen Notfallseelsorge. Daher hat die Berufsfeuerwehr Pforzheim gerne diesen besonderen Einsatz gemacht: "Endlich einmal ganz ohne Zeitdruck", wie Thomas Galenziok lächelnd sagt. Zeitdruck hat die Evangelische Kirche in Pforzheim nicht mehr: Jetzt ist die neue Struktur umgesetzt. In den kommenden Wochen, Monaten und Jahren gilt es, sie mit Leben zu füllen und viele Gemeindemitglieder und Interessierte zu begeistern und abzuholen. Vielleicht auch einmal wieder mit der Feuerwehr.