Aus familiären Gründen wird Pfarrer Dahme ab 01.10. in Frankfurt wirken.
Malte Dahme, Dekaninstellvertreter und Pfarrer im Themenbereich glauben vertiefen wird die Evangelische Kirche in Pforzheim verlassen.
Voraussichtlich zum 1. Oktober wird Pfarrer Dahme seine neue Stelle in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau antreten: „Ich verlasse Pforzheim nicht aus dienstlichen Gründen. Im Gegenteil, denn ich habe mir hier eine Traumstelle einrichten dürfen. Aus familiären Gründen war für mich perspektivisch immer eine Orientierung nach Frankfurt angedacht; die Gelegenheit hat sich nun überraschend früh ergeben“, betont Dahme in einer ersten Stellungnahme. Mit dem Wechsel nach Frankfurt kehrt der gebürtige Frankfurter zu seinen Wurzeln zurück: „Meine kleinen Nichten und Neffen wohnen ebenfalls in Frankfurt. Es ist schön, dass ich zukünftig mehr Zeit mit ihnen verbringen kann.“
Der Theologe, der im September 2022 nach Pforzheim kam, wird eine Gemeindepfarrstelle in der Evangelischen Gemeinde Frieden und Versöhnung im Frankfurter Gallusviertel und dazugehörigem Nachbarschaftsraum übernehmen: „Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen aus dem Pforzheimer Strukturprozess in einen neuen Kontext einzubringen.“
Malte Dahme wurde 2022 in der Stadtkirche ordiniert und übernahm im September 2024 von den Pfarrer*innen i. R. Bruno Dörzbacher und Ruth Nakatenus die Geschäftsführung der ehemaligen Johannesgemeinde. Bis zum Sommer 2025 unterrichtete er Religion an der Heinrich-Wieland-Schule. Im November 2025 wurde er von der Stadtsynode zum Dekaninstellverteter gewählt.
Dekanin Christiane Quincke bedauert Dahmes Weggang: „Obwohl Malte Dahme erst seit 3,5 Jahren in unserem Kirchenbezirk tätig ist, ist er nicht mehr wegzudenken. Mit einfühlsamen und klugen Gottesdiensten und Predigten, wichtigen inhaltlichen Impulsen, seelsorglicher und pädagogischer Kompetenz und kreativen Ideen hat er nicht nur die Menschen rund um die Auferstehungskirche überzeugt, sondern im ganzen Kirchenbezirk. So übernahm er auch ziemlich bald wichtige bezirkliche Aufgaben: die Erwachsenenbildung, die Ausbildung von Prädikant*innen und zuletzt den Dienst der Dekaninstellvertretung. Malte Dahme hat äußerst engagiert den Transformationsprozess mitgestaltet und zum Gelingen beigetragen. Wir lassen ihn gar nicht gerne ziehen, auch wenn wir seine persönliche Entscheidung verstehen und ihm für den neuen Lebensabschnitt von Herzen Gottes Segen wünschen.“ Die Nachfolge steht noch nicht fest, die Stelle wird ausgeschrieben.
Der Theologe Dahme blickt dankbar auf seine Zeit in Pforzheim: „Die damalige Johannesgemeinde hat mich mit offenen Armen und deutlich formulierten Ansprüchen gut aufgenommen. Die Bezirksleitung und das Kollegium haben mir von Anfang an Vertrauen entgegengebracht, Fähigkeiten entdeckt, von denen ich nichts wusste, und mir erlaubt, auf Entdeckungsreise zu gehen. Und auch die Pforzheimer*innen und haben mit der ihnen eigenen Offenheit und Direktheit Wertschätzung und Kritik formuliert, sodass ich immer wusste, woran ich bin.“
Die Erfahrung mit den Pforzheimer Gemeindemitgliedern wird Pfarrer Dahme nun in die Entwicklung des neu gegründeten Nachbarschaftsraums mit einbringen, in dem er mit elf Kolleg*innen und den Leitungsgremien zusammenarbeiten wird. Predigen wird er in der Frankfurter Friedenskirche.